Über mich

Samuel wuchs in Nordlondon auf und besuchte University College School. Er wurde auch mit 11 Jahren Stipendiat der Royal Academy of Music Jugendabteilung und erhielt dort Klavier- und Kompositionsunterricht. Ab 2001 studierte er Musikwissenschaft an Oxford Universität (New College). Er absolvierte in 2004 mit den Höchstnoten seines Jahrgangs, wofür ihm der „Gibbs Prize“ verliehen wurde.

Ein weiteres Jahr verbrachte er an Oxford Universität für seinen Magister (Master of Studies) in Musikwissenschaft, den er in 2005 ebenfalls mit Auszeichnung absolvierte. Bei diesem Studium konnte er mehrere Forschungsinteressen verfolgen: seine These über das 13. Streichquartett von Shostakovich wurde später im „Journal of the UK Shostakovich Society“ (Juli 2009) veröffentlicht, und er arbeitete auch an das Brahms-Lied „Die Mainacht“, das Problem des Kunstwerks (mit den Schreiben von Arthur Danto und Peter Kivy als Schwerpunkt), die Funktion von Hermeneutik in Vokalmusik (Roland Barthes folgend) und die frühe Geschichte des Oxford University Jazz Club.

Von 2006 bis 2008 war Samuel Hogarth „College Musician“ bei Queens‘ College, Cambridge. Dort dirigierte er eine Produktion seiner Oper „David und Goliath“, sowie mehrere Konzerte mit dem St Margaret Society Gesangsverein und Orchester. Er arbeitete an die Forderung von von Musik im College mit verschiedenen Veranstaltungen, Meisterkursen und Workshops, einschließlich einer sehr beliebten Serie von selbst geleiteten Jazz-Workshops.

Von 2008 bis 2009 war Samuel Hogarth am National Opera Studio als Repetitor engagiert, mit Unterstützung von Welsh National Opera, The Countess of Munster Musical Trust und The Musicians´ Benevolent Fund. Er unterrichtete weiterhin an der Royal Academy of Music, wo er Theorie, Gehörbildung und Kammermusik in der Jugendabteilung betreute und auch Einzelstudenten im Fach „Jazz Performance“ hatte.

Von 2009 bis 2011 lebte Samuel Hogarth in Köln, wo er an der Oper als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung engagiert war. Während dieser Zeit leitete er mehrere Produktionen in der Kinderoper, inklusiv zwei Uraufführungen, und arbeitete als Assistent und Pianist mit Dirigenten wie Markus Stenz, Lothar Koenigs und Markus Poschner.

Von 2011 bis 2014 war Samuel Hogarth als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung an der Hamburgischen Staatsoper engagiert. In der 2012-3 Spielzeit dirigierte er dort die erste Produktion einer neu gegründeten Reihe für neue und experimentelle Musik, I Am Your Opus, mit Musik von Aribert Reimann. Er wurde auch von der Hamburgischen Staatsoper beauftragt, eine Kinderoper, Zwerg Nase, zu schreiben. Dieses Stück wurde in Februar 2014 uraufgeführt; es folgte eine Reihe von 16 Vorstellungen. In Hamburg war er als Assistent und Pianist für Dirigenten wie Simone Young, Sebastian Weigle, Stefan Soltesz, Marcus Bosch, Alexander Joel und Patrick Lange tätig.

Im August 2014 wurde Samuel Hogarth als Kapellmeister am Staatstheater Mainz engagiert. In dieser Rolle durfte er ein breites Repertoire im Opernhaus und Konzertsaal dirigieren, wie etwa La Bohème, La Traviata, RigolettoDialogues des Carmélites, Carmina BuranaSpamalot, Glucks Armide und Cherubini’ Médée, neben Werken wie die Freischütz-Ouvertüre, den Karfreitagszauber aus ParsifalAtlas eclipticalis von John Cage und Aus tiefer Not schrei ich zu dir (Kantate nr. 38) von Bach. Er leitete ebenfalls die Uraufführung einer Kinderoper, Hamed und Sherifa, vom französisch-libanesischen Komponisten Zad Moultaka. Er hat auch am Pfalztheater Kaiserslautern (Les Pêcheurs de Perles), Opernhaus Magdeburg (Der NussknackerLa Bohème) und Glyndebourne (Workshops von Brett Deans Auftragswerk Hamlet, mit Sängern wie Sir John Tomlinson und Allan Clayton) dirigiert. Im Sommer 2017 war er bei der Uraufführungsproduktion als musikalischer Assistent (ML: Vladimir Jurowski) und Cover Conductor beteiligt.